Besucherbergwerk Neubulach
Im Bergwerk wurde seit Anfang des 11. Jahrhunderts bis zu seiner Blütezeit im 14. Jahrhundert Silber- und Kupfererz abgebaut. 1969 fanden sich am Bergbau interessierte Bürger in der Stollengemeinschaft der historischen Bergwerke Neubulach zusammen, um in über 7.000 Arbeitsstunden den Hella-Glück-Stollen wieder aufzuwältigen und damit vor dem Verfall zu bewahren.
Nach Plänen und Vermessungen sind ca. 15 km Stollen und Abbaustrecken bekannt, die bis unter die Stadt Neubulach führen.1970 wurde der Stollen zu einem beeindruckenden Museum erschlossen und hervorragend ausgebaut - ein spannendes Erlebnis für Jung und Alt. Der Stollen ist ebenerdig gut begehbar, es kommen keine Stufen vor. Eine Führung dauert ca. 40 Minuten und man bekommt einen Einblick in die Welt des mittelalterlichen Bergbaus sowie in die Silber- und Erzgewinnung in Neubulach. An der Erzwand sind viele Mineralien, darunter das blaue Azurit oder das grüne Malachit zu sehen, sie wurden als Malfarben in Kirchen und bei Fesken verwendet.
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