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Wasser ist unser eigentliches Element. Es fließt in unserem Körper mit 70 Prozent Gewichtsanteil. Kein Wunder, dass das Wasser so vielfältige Heilwirkungen für uns bereithält. Wegen des besonders heilkräftigen Bad Teinacher Wassers reisten schon die Fürsten des 17. Jahrhunderts an. Heute ist die "Hirschquelle" das meistgetrunkene Heilwasser Deutschlands. Die Wässer der fünf verschiedenen Heilquellen werden bei unterschiedlichen Erkrankungen eingesetzt. Trinkkuren in Bad Teinach sind zum Beispiel bei Erkrankungen von Niere, Blase und ableitenden Harnwegen angezeigt (hier ein so genannter Natrium-CaIcium-Hydrogencarbonat-Säuerling), bei bestimmten Magen-Darm-Beschwerden und bei Stoffwechselkrankheiten. Auch chronische Entzündungen der Gallenblase und Gallengänge werden in Bad Teinach mit Heilwasser behandelt.
Speziell bei Sodbrennen und Übersäuerung, die schließlich zu Harnsteinen und Magenbeschwerden führen können, wird das Wasser der Adelheidquelle (ein Natrium-Hydrogencarbonat-Säuerling) verschrieben. Luft holen und dabei gesund werden: Das ist in der wunderbar reinen Luft des Neubulacher Therapiestollens möglich. Patienten mit Emphysem oder Emphysembronchitis, Stein- oder Kohlestaublunge erfahren dort Linderung. Sie können entspannen, während die Blutzirkulation angeregt, die Atemwege befreit werden und die Muskulatur sich entspannen darf.

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