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Was macht die Wasserkönigin?

Die Bad Teinacher Wasserkönigin

Bewerberinnen 2015
Bewerberinnen 2015

WEINköniginnen gibt es überall... WASSERköniginnen gibt es nur im Teinachtal!

Jährlich wird hier am ersten Wochenende im August die Bad Teinacher Wasserkönigin gekürt. Standesgemäß mit Krone, Schärpe und der großen Teinacher-Flasche präsentiert sie ein Jahr lang auf Messen und Veranstaltungen die Region und das Teinacher Mineralwasser.

Die Auszeichnung zur Wasserkönigin ist sehr begehrt. Über ein Losverfahren werden maximal acht Kandidatinnen ermittelt, von denen dann eine Jury und das Publikum beim Bad Teinacher Straßen- und Lichterfest ihre neue Wasserkönigin auswählen. Sympathie, Ausstrahlung und Wissen zählen: Neben der Teilnahme an einer Modenschau beantworten die Kandidatinnen Fragen des Moderators.

Kandidatin im Interview mit Moderator Thomas Buck
Beim Interview
Siegerin 2015
Siegerin 2015

Dass es genau hier, mitten im Teinachtal, eine Wasserkönigin gibt, kann kaum passender sein: Im idyllischen Bad Teinach-Zavelstein entspringen die Mineralquellen des Teinacher Wassers und der Hirschquelle. Ihren Namen verdankt die Quelle einem Hirsch. Angeschossen wusch er seine Wunden in der Quelle, die sich dabei wieder schlossen. Beeindruckt berichteten die Jäger von dem Wundermittel. Seither werden die Mineral und Heilquellen zum Kuren und Trinken vor Ort verwendet. Denn die über 1000 Meter tiefen Quellen aus dem Schwarzwald verleihen dem Wasser seine Reinheit und eine natürliche Mineralisierung. Die ausgewogene Mineralisierung sorgt dafür, dass Geschmack und Aromen intensiver wahrgenommen werden. So gilt beispielsweise das Teinacher Mineralwasser als passender Begleiter für Weine und feine Speisen.

VeranstaltungsTIPP

Traditioneller Hahnentanz in Bad Teinach
Traditioneller Hahnentanz in Bad Teinach

Das Straßen- und Lichterfest, das den feierlichen Rahmen für die Wahl der Wasserkönigin und den traditionellen Hahnentanz bietet und seit 2014 jährlich am 1. Augustwochenende stattfindet, geht auf das Jakobifest zurück. Es wurde erstmals 1789 erwähnt. Neben dem Hahnentanz war das Eselrennen der Höhepunkt bei diesem Teinacher Volksfest am Jakobitag. Das Fest war für die württembergische Königinwitwe Charlotte Mathilde so reizend, dass sie den Grundstein für eine Stiftung legte, die das Jakobifest bis in die 30er Jahre bestehen ließ. Man sagt sich, dass die Durchführung des Teinacher Jakobifestes mit der christlichen Verehrung der Mineralquellen zu tun hätte. Denn Jakobus gilt als Brunnenheiliger. So ist es durchaus passend, dass die Wasserkönigin heute den Gewinner des Hahnentanzes kürt.

Der Brauch lebte 1984 beim Straßen- und Lichterfest wieder auf. Tanzpaare versuchen dabei mit dem Kopf dreimal ein Glas von einem Galgen zu stoßen. Die Herausforderung dabei: Die Tänzerin muss den Tänzer hinauf heben. Früher beim Jakobifest und auch bei Bauernhochzeiten war der Preis der auf dem Galgen sitzende Hahn. Der schaut das Spektakel heute nur noch von oben aus an und darf danach zurück zu seinen Hennen.

2016 findet kein Lichterfest statt

Impressionen

Vorführung des Hahnentanz durch die Trachtengruppe Altburg
Vorführung des Hahnentanz durch die Trachtengruppe Altburg
Kurparkbeleuchtung beim Straßen- und Lichterfest
Kurparkbeleuchtung beim Straßen- und Lichterfest
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