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675 Jahre Stadtjubiläum

Stadt behauptet sich im Wandel der Zeit

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Festakt anlässlich des 675-jährigen Jubiläums/Durch Urkunde 25 Jahre übersprungen

Von Steffi Stocker

Längst sind die Aufräumarbeiten des dreitägigen Festes anlässlich des 675-jährigen Stadtjubiläums von Zavelstein im Gange. Doch die Behauptung der Stadt im Wandel der Zeit wurde zünftig gefeiert.

Am Sonntagvormittag, den 16.07.2017 wurde in diesem Rahmen außerdem mit dem offiziellen Festakt dem Jubilar Ehre erwiesen. „Zeltherr“, Bürgermeister Markus Wendel verwies in diesem Zusammenhang unter anderem auf den Aspekt, dass die „Alterung“ der Stadt um 75 Jahre in nur 50 Jahren stattfand. „Es war nun eben im Jahr 1342, als die Urkunde aufgesetzt wurde, mit der Paul von Giltlingen die Burg mitsamt dem Stättlin Zabelstein an den Pfalzgrafen von Tübingen verkaufte und damit ist das Stadtrecht belegt“, lenkte Wendel die Aufmerksamkeit auf die Festschrift, in der Hans Schabert, Vorsitzender des Kreisgeschichtsvereins die Gegebenheiten zusammenfasste.

Gleichzeitig unterstrich der Bürgermeister die Besonderheiten wie beispielsweise Burgruine, wilder Krokus oder Wasser, die nicht nur Alleinstellungsmerkmale sind, sondern dem Ort einen ganz eigenen Charakter verleihen. „Identität hat viel mit Tradition und deren Bewahrung zu tun, aber sie erschöpft sich nicht darin und darf das auch nicht“, resümierte er darüber hinaus die in der Stadt gelebte und konsequente Verbindung von Altem mit Neuem. „Dieser Dynamik verdanken wir viel von unserer Lebensqualität“, hob er die besondere Verbundenheit der Bevölkerung mit ihrer Stadt hervor, zumal sie diese auch mitgestalten.

Dass die Arbeit gemacht wurde und imponierende Entwicklungen ersichtlich sind, würdigte deshalb auch Bundestagsabgeordneter Hans-Joachim Fuchtel. „Bad Teinach-Zavelstein ist ein Aushängeschild für den Schwarzwald und auf stille Weise wieder in die Spitze der Tourismuslandschaft vorgedrungen“, zollte er dem Engagement Anerkennung, das durch Schuldenfreiheit abgerundet werde. „Gemeinwohl kann man nicht verordnen und man kann der Stadt nur gratulieren, dass die Menschen sich einbringen und den Wandel unterstützen“, sprach Landrat Helmut Riegger seine Wertschätzung aus.

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